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Schon mehrere Wochen trotzt die Wegwarte der Trockenheit und drängt auf meine WebSeite.
Alles ist vertrocknet.
Nur
die Wegwarte strahlt uns am Morgen beim ersten Hundespaziergang mit ihren wunderbaren blauen Blüten an.
Bekannt ist sie auch mit den Namen
Wegleuchte, blaue Distel, Zistel.
In der Antike empfahl Hippokrates sie bei Leberleiden.
Im Mittelalter, Zauberkraut genannt, war sie ein fester Bestandteil der Klostermedizin: Hildegard von Bingen beschrieb sie als herzstärkende Pflanze. In der Volksmedizin wurde sie oft als „Lebenspflanze“ gegen Melancholie, Müdigkeit und Trägheit eingesetzt.
Vorsicht: Schwangere sollten auf innerliche Anwendungen verzichten, da Bitterstoffe Wehen fördern können. Ausserdem kann sie bei Korbblütler-Allergikern Reaktionen auslösen. Bei Verschluss der Gallenwege (Gallensteinen) nur nach ärztlicher Rücksprache anwenden (wegen der gallenanregenden Wirkung).
Und hier meine Teeempfehlung:
Für den Tee einen Esslöffel der Blätter und Wurzelstückchen mit 250 ml kochendem Wasser übergiessen und nach zehn Minuten abseihen.
In den Wäldern sind Dinge, über die nachzudenken
man jahrelang im Moos liegen könnte.
Franz Kafka
Liebe Besucherin,
lieber Besucher meiner Seite!
Ich möchte Sie ermuntern hier meinen RundBrief
anzufordern.
Immer mal versende ich diesen mit einer kurzen Beschreibung einer Pflanze,
einem Gedicht und Märchen.
Aber auch mit meinen aktuellen
Naturerlebnis-Angeboten
und
Märchen-Terminen.
Beginnen wir unsere gemeinsame Reise durch den Jahreskreis und in die Märchenwelt.
Ich freue mich auf Sie!












